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21.06.2020
Corazón latino Terminkorrektor
Hallo, erst einmal ein dickes Danke für die Treue, in der z.B. heute schon wieder 33 mal meine Homepage angeklickt...

21.06.2020
Achtung - Terminkorrektur
Corazón latino


Blog

25.04.2013, 11:18

I am sailing, I am sailing

Die Lesung im Raichlebeck in Lindau/B war einfach wunderbar.
Christoph Boeck hat ein herrliches Gemälde von Wilhelm Raabe
(ja, er hat auch gezeichnet und gemalt)aus dem Internet gezogen und rahmen lassen, und mich damit beschenkt, nachdem
er die Gage schon lange durch seine berühmten schwäbischen
Spezialitäten (Spinatstrudel in Bärlauchrahm z.B.) bezahlt
hatte. Teilnehmer der Psychotherapeuten-Woche kauften wie
wild das Hörbuch und waren nicht abzubringen, es mit einer Widmung versehen zu lassen. Also Hülle aufknacken und in den herrlichen Merianstich mit Kugelschreiber einen Gruß reinkritzeln. Ein komisches Gefühl. Und eine Großspedition auf der Alb bestellte 50 Hörbücher. Mit einem Schlag also ist das Projekt abbezahlt. George Nussbauer war auch anwesend in
Lindau, was mich tierisch freute. Das Kunstpfeifen am Ende
(Praetorius-Tänze zur Laute) wurde eigens goutiert. Einige
Tage zuvor wurde ich mit Sergio Vesely und Luis Arellano, zwei Pionieren Südamerikanischer Musik in Deutschland,konfrontiert. Von Sergio hörte ich schon 20 Jahre lang immer wieder, aber nie lernten wir uns kennen.und jetzt stand der einfach vor mir, denn mein alter
Freund Bernd hatte ihn für seine 70-er-Feier in Kusterdingen engagiert Nach der Halbzeit ließen sie mich mitspielen. Das sind so obernette Kerle, die die Musik ihrer Heimat Chile und Equador, aber natürlich alle Latin-Classiker absolut überzeugend und farbig präsentieren.Man
kann sie auf www.aguepanela.de anhören. Unspektakulär und großartig. Nichts ist zu viel und der Gesang natürlich und leidenschaftlich. Fazit: Niemand glaubte
uns, daß wir noch nie zusammenspielten. Ich warte sehnsüchtig auf das Video, das dann auf der Homepage sein wird. Es war für mich das pure Glücksgefühl.

Heute abend nun der Soloauftritt in den Vogelstang-Kulturtagen. Ganz seltsam,
es kommt mir vor wie aus einer anderen Zeit. Denn ich bin
ja so froh, dass ich diese zweistündige Herausforderung wie
in einer Arena nicht mehr allein durchstehen muss. Wie habe
ich das früher nur gemacht? Tja, Alfredo, schau in den Spiegel und Du siehst, welchen Preis das gekostet hat.
Euch Lesern wünsche ich weiterhin den ungetrübten Genuß der
blühenden Bäume.

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