Termine

Blogeinträge

21.06.2020
Corazón latino Terminkorrektor
Hallo, erst einmal ein dickes Danke für die Treue, in der z.B. heute schon wieder 33 mal meine Homepage angeklickt...

21.06.2020
Achtung - Terminkorrektur
Corazón latino


Blog

21.07.2013, 13:56

Ja, das mit dem Glück gilt schon auch für mich......

Gestern hatten wir, die Gisamanis, ein Privatkonzert. Seltsam,
grad das war unser Bestes. Die Stimmung einmalig, die Einsätze
saugut, der Blickkontakt perfekt und unbändige Spielfreude mit
Experimentierlust. Danach so entspannte Gespräche, mein Gott,
wie soll das weitergehen??
Die Tage davor die ersten Aufnahmen des Jazzprojektes in Konstanz mit Paul Amrod bei Hubl Greiner. Neun Titel in 2
Tagen. Das war schon Ochserei. Aber ein herrlicher Stress.
Die Aufnahmen müssen noch gebügelt werden, weil ich so laut
bin, als wenn ich die Titel auf einem Dreimaster bei Windstärke 6 gesungen hätte. Aber ich bin auch damit sehr
glücklich, denn ich weiß jetzt, daß ich zumindest in Be-
gleitung von Klavier sehr tonsicher singe. Das wußte ich
nicht wirklich sicher. Jetzt kommt das bange Warten auf die
bereinigte CD. Ach so - Ihr wißt vielleicht gar nicht, worum
es geht?? Jazz-Standards in der ganzen (also nicht in der
Realbookverkürzung). Wir, Paul und ich, nennen es ′DieVerse′
Für dieses Projekt hab ich mich so intensiv vorbereitet wie
auf das Hörbuch. Und es hat sich eben gelohnt. Mein Gott,
jetzt lernt der Kerl mit 67 noch Disziplin in der Musik!!!!

Von der Klingenden Brücke, Liedstudio Heidelberg, wurde mir
nach 25 Jahren ehrenamtlicher Co-Leitung ein Abschiedsgespräch angeboten. Wohlgemerkt, für einen Rausschmiß ohne die geringste Begründung. Das ist etwa so,
als wenn jemand fristlos gekündigt und zu einem Abschieds-
umtrunk eingeladen wird. Nein, es tut nicht wirklich weh.
Ich nehme auch die Spekulationen in Kauf, die über mich vermutlich beginnen zu kursieren. Ich bin schlicht und ein-
fach in einem Zwischenstadium von Erstaunen und Entsetzen.

Und noch mehr hat sich jetzt der Sinn meines Hörbuchprojektes bestätigt. Soeben habe ich den ′Stopfkuchen′ von Raabe fertiggelesen und bin hingerissen.
Auch hier wieder der Raabesche Zug, in goldene und beschau-
liche Idyllen das Grauen einziehen zu lassen. Ja, es ist ein
spätes Glück, nun öfter zu erleben, daß man doch öfter auch
mal die richtigen Dinge träumt, sagt und - tut.

« Zurück