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21.06.2020
Corazón latino Terminkorrektor
Hallo, erst einmal ein dickes Danke für die Treue, in der z.B. heute schon wieder 33 mal meine Homepage angeklickt...

21.06.2020
Achtung - Terminkorrektur
Corazón latino


Blog

20.10.2013, 10:03

Im Dschungel von Meinungen - zum Jazzprojekt

Guten Morgen, liebe Besucher, die Ihr unentwegt und treu meine
Seite besucht. Lange war da nun nichts Neues mehr. Nach dem
zweiten ′take′ in Konstanz haben wir nun alle Titel im Kasten.
Danach fuhren wir in Familienurlaub an den Comer See und bald
darauf noch für fast eine Woche nach Berlin für Verwandtschaft
und Freunde und überhaupt.

Aber dann ging es in Konstanz nochmal zur Sache. Kleine
Sprechfehler, ungewolltes Mitsummen, Unzufriedenheit mit
manchen Tönen oder Phasen und dann plötzlich Zweifel an
der Interpretation überhaupt. Es war ein Hexenkessel. Bin
ich das noch?? Soll ich es verhalten singen, etwa wie Frankie oder Dean?? Oder so wild und derb wie ich eben bin.
Man steht so nackt vor dem Mikrophon, wird immer unsicherer,
hat die extrem unterschiedlichen Kommentare von guten Freunden, denen man es zum Kommentieren geschickt hat, im
Ohr - und kommt letzlich dahin, daß es einem nicht erspart
bleibt, sich selbst doch am ernstesten zu nehmen und doch
bei der ersten Version zu bleiben. Aber es ist eine so
kostbare existenzielle Erfahrung. Die kostbarste in der Mu-
sik überhaupt. Denn erst im Studio kommt es mit aller Wucht
zum Vorschein: Was will ich überhaupt mit Musik, was ist das, was ich da mache? Wie naiv bin ich vorher, ein ganzes
Leben lang an Musik drangegangen? Aber Hubl Greiner, der
seit Jahrzehnten im Studio arbeitet, seufzte nur und sagte
gütig: Was glaubst Du wohl, wieviel tausend mal ich diese
Zweifel und Dramen erlebt habe, daß jemand nach der x-ten
Aufnahme nicht mehr wußte, wer er ist.
Ja, ich bin so dankbar für diese Erfahrung. Und natürlich
auch dem feinfühligen Hubl.Ja, und ich weiß jetzt, warum
so viele Gruppen nach dem Studioaufenthalt auseinanderbrechen.

Die Gisamani-CD kommt nun doch langsamer voran als wir in
unserer Euphorie dachten. Bis das Ding nicht fertig ist,
mag keiner so recht wo auftreten. Aber die Proben gehen
weiter, vor allem für Weihnachten. Und das ist nun wirklich
sehr schön und meine Herzensangelegenheit. Ein paar Auftritte in Kirchen mit Hirtenmusik wäre schon die Erfüllung sehr alter Träume.

Am 2. Oktober 2013 stand überraschend ein 10-Jahresjubiläum
vor mir. 10 Jahre Senioren-Singkreis in Wallstadt. Das war
schon merkwürdig, wie schnell 10 Jahre vorbei sind. Von der
ursprünglichen Gruppe sind noch 2 Damen dort. Das Durchschnittsalter wird immer höher und die Probleme des
Zurechtfindens auch. Aber wir haben viel Freude, auch wenns
mal anstrengend wird den Verwirrungen.

Mit dem Pfalz-Literatett sind wir sehr erfolgreich und die
Zusammenarbeit klappt einfach gut. Besonders im musikalischen Teil mit Peter, dem Pianisten. Es ist herrlich, mit ihm alte Schlager zu singen. Andauernd werden
wir auch da nach einer CD gefragt. Oh je, der Rentnerstress...

Auf die Raabe-Lesung in Feudenheim freue ich mich auch arg.
Aber noch mehr auf die Lesung im Raabe-Haus in Braunschweig. Verbunden mit einer Besichtigung von Rathenow
und noch mal in Berlin alte Freunde zu treffen.

So, jetzt ist′s gut. Danke für Euren Besuch.

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