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20.04.2021
Lange Stille
Guten Tag, liebe BesucherInnen. Vor einigen Tagen fiel mir auf, daß ich ewig lange schon nichts mehr mitgeteilt...

21.06.2020
Corazón latino Terminkorrektor
Hallo, erst einmal ein dickes Danke für die Treue, in der z.B. heute schon wieder 33 mal meine Homepage angeklickt...


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29.11.2015, 19:19

Advent - im besten Sinne

Die Herbsttournee endete in der Winzergenossenschaft Ungstein
(′Ungschdää′)mit 85 Besuchern, die wohl in einem einzigen Tage die Karten ergatterten. Es war auch der bisher schönste Auftritt des Pfalz-Literatetts. Erstmals sangen die Besucher Lieder leise mit, mitunter sogar in Ober- oder Unterstimme.
Die Vorstellung des Buches ′Mannheim kocht′, bei dem ich Bayern/Schwaben mit drei Rezepten vertrat in der Thalia-Buchhandlung war ein wunderbarer und feueriger Abend, bei dem das Personal ständig Stühle hinzufügen mußte. Die Redaktion des Mannheimer Morgens schnitt in ihrem Bericht darüber die Hälfte des Reporterinnenentwurfs weg - den entscheidenden Teil und verdrehte den Sinn des Buches in sein Gegenteil.Klar - wie kommt die Redaktion, die gar nicht anwesend war, dazu, ein Vorwort zu lesen, in dem die
Aufgabe des Buches klar formuliert war: Alles was in Mannheim gekocht wird, vor allem orientalisch,soll zu Wort und Bild kommen und nicht, wie die Redaktion in seiner beschränkten Annahme formulierte, ein Dokument, daß Kurpfälzer Küche auch noch anderes zu bieten habe als Schnitzel. Während das wunderbare Buch von Ulrich Wellhöfer auch den regionalen Gerichten keine Zeile mehr widmete als denen zwischen Iran und Frankreich, verstand es der Mannheimer Morgen als Ergänzung von Kurpfälzer Kochbüchern, die natürlich niemand braucht. Ja, Presse ist ein weites Feld und wer meint, dort sei Lesen, Zuhören oder gar Verstehen Selbstverständlichkeit, hat sich verdammt geirrt.
Man könnte ja ein großes Herz haben, wäre da nicht eine Tendenz, den herrlichen und in Mannheim einmaligen Büchern über Pfälzer Geschichte, Literatur ...den Erfolg durch solche miesen Vorgehensweisen zu versauen. Mannheim ist eine Stadt von Musik und Kreativität - und das nichts mit der Stadt Mannheim zu tun - und schon gar nicht mit der Presse. Das muß hier mal deutlich gesagt werden.

Nun stehen noch einige Kirchenkonzerte mit Gisamani an, Weihnachtslieder in sieben Sprachen - sie klingen sehr schön - und natürlich am kommenden Sonntag das größte, was mir je passieren konnte: Mitzusingen beim Latin-Weihnachtskonzert in der Neckarstadt - einem Vulkan an südamerikanischer Musik - entfacht durch Patricia Rojas.
Ich bin so glücklich darüber.
Und sonst ? Zeit für neue Lieder zu lernen, Zeit, Corelli zu pfeifen .... Plätzchen, Tee und Trompetenkonzerte.
Bis bald

Alfredo

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