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20.04.2021
Lange Stille
Guten Tag, liebe BesucherInnen. Vor einigen Tagen fiel mir auf, daß ich ewig lange schon nichts mehr mitgeteilt...

21.06.2020
Corazón latino Terminkorrektor
Hallo, erst einmal ein dickes Danke für die Treue, in der z.B. heute schon wieder 33 mal meine Homepage angeklickt...


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28.02.2016, 19:18

Lagebericht - Lebensfreude & Ernüchterung

Das Konzert zum Jahrestag der Deutsch/Französischen Freundschaft mit Les Balladines war ein großer Erfolg. Das Filsbach war rappelvoll. Die Sängerinnen sind über sich hinausgewachsen. Die Presse sagte ihr Kommen fest zu. Wieder einmal haben sie es nicht hingekriegt. So stand also wieder nichts im Mannheimer Morgen. Na ja, über die nicht mehr zu übersehende heraufziehende Geburtshilfekatastrophe
schreibt er ja auch keine Zeile. Seit Jahrzehnten nicht.

Irgendwann vor Weihnachten hatte ich das Schnauze voll von dem arroganten Gehabe der IG-Jazz in Mannheim, die man zwar um einen der von ihnen betriebenen Jazz-Auftrittsorfte via Internet bitten darf, die aber gleich sagen, daß man nicht nachfragen möge, da sie sich, wenn sie Interesse hätten, selbst melden würden. Im Klartext - nach 5 Jahren Nichtrühren weiß ich dann zwar immer noch nichts, aber ich habe dann aufgehört, noch zu hoffen. So gehen die Herren der sog. besseren Unterhaltungsmusik mit anderen um. Na ja, vielleicht bin ich ihnen ja zu nahe getreten mit der Feststellung, daß sie seit einem halben Jahrhundert nur reduzierte Songs spielen und das Wichtigste weglassen - die
Strophen. Als wenn Klipp-Klapp-Klipp-Klapp das ganze deutsche Volkslied von der Mühle wäre.

Das Filbach-Cafe, das unter der musikalischen Leitung von unserem Peter Tröster wunderbare Arbeit mit jugendlichen Emigranten leistet, mausert sich immer mehr zu einem Kulturzentrum jenseits der etablierten Läden. Und so ist dort am kommenden Freitag der Höhepunkt meines gesamten bisherigen Lebens - die Release-Party des Jazz-Projektes ′...the missing verses′, auf deutsch - die fehlenden Strophen. Paul reist eigens von Konstanz an. Daß in der Ankündigung bei seinem Namen zum Wirkungsort Konstanz noch das Kürzel NY steht, soll einfach daraufhinweisen, daß er wirklich authentisch ein wildes Jazzpiano amerikanischer Prägung spielt und außerdem - in letzter Zeit ist er verdammt oft wieder in NY. Warum wohl??

Daß ich nun doch bei einem Musical gelandet bin, was mich bisher nie interessiert hatte, liegt an der Bearbeitung durch Wolfram und Svetlana, die sehr aufmüpfig und gewagt ist aber auch an meiner Solidarität mit Orffeo, denn diese
private Gesangsschule möchte ich wirklich unterstützen, hat sich doch durch Wolfram mein Gesang völlig verändert.

Ferner ist da ein Name neu in meinem Terminkalender. Das Ensemble Promoroaca. Ionel Chirita, den ich schon länger kenne, hat mich bei Orffeo gehört und angesprochen, ob ich in diesem rumänischen Ensemble mitmachen würde. Ich hatte nur 2 Stücke nach Gehör mit ihm gespielt, was ihn wohl sehr beeindruckt hatte. Ich sah das als eine große Chance, diese wilde Musik, die ich auch schon lange kenne, mitzuspielen und so wieder neue Erfahrungen machen zu können.

Die Lesung aus amerikanischen Romanen, initiert von Sabine
Kelchner/Wallstadtbuchladen, war offenbar sehr beeindruckend, trotz gewaltiger Parallelveranstaltungen hatten wir sehr aufmerksame und ausreichend Besucher. Öffentliches Lesen ist eine herrliche Erfahrung.

Ich danke Euch für den Besuch der Homepage und für das Lesen
bisher.

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