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20.04.2021
Lange Stille
Guten Tag, liebe BesucherInnen. Vor einigen Tagen fiel mir auf, daß ich ewig lange schon nichts mehr mitgeteilt...

21.06.2020
Corazón latino Terminkorrektor
Hallo, erst einmal ein dickes Danke für die Treue, in der z.B. heute schon wieder 33 mal meine Homepage angeklickt...


Blog

03.04.2016, 20:53

Ernte, Ernte & nochmal Ernte

Im Wallstadter Buchladen bat mich die Besitzerin, aus ihren Lieblingsbüchern amerikanischer Litaratur zu lesen, was ich liebend gern tat. Unglaublich, wie interessiert die Bewohner unsers Stadtranddorfes zuhörten und Fragen stellten. Seit meiner Erzählerrolle in einer Bearbeitung von ′Jesus Christ Superstar′ von Wolfram Blank und Svetlana Kerzhner ist es nun endlich klar, daß ich die Spur mit dem Lesen und neuen Hörbuchprojekten nicht aufgeben darf. Neu hinzugekommen ist ein Gitaristenjob im Rumänischen Ensemble
′Promoarca′ wo ich unter Anleitung des Geigers Ionel Chiritá
sehr sauber und gerade, aber mitunter in sehr ungewöhnlichen
Rhythmen mitspiele. Es ist die Musik, die ich seit 1970 kenne und nie ganz aus den Augen verloren habe. Von Ionel kann ich musikphilosophisch sehr viel lernen. Und zusammen Musik machen, einfach in diesem Klangkörper stehen und mitmachen, ist göttlich.
Jesus Christ Superstar als gestraffte gekürzte Aufführung für Gesangsschüler des Orffeo-Studios in Mannheim wurde von
Gema und Verlag unter Androhung drastischer Strafen verboten
und so legten wir auf den Premierentag ein Benefizkonzert in
der Diakoniekirche auf, das gestern ein gigantischer Erfolg
war. Das Ensemble wurde durch die musikpädagoisch zerstörerisch sich auswirkenden Angriffe von Verlag und Gema noch mehr zusammengeschweißt. Ich durfte Ana aus Portugal, die über einen himmlischen Natursopran verfügt, in die Welt des Fado einarbeiten, die sie in sich hatte, aber nicht herausbrachte. Es war wunderschön. Und so tun sich im Moment überall Türen auf und mein ganzes Leben ist ausgefüllt mit Musik in all ihren Fazetten. Jeden Tag kommt es mir so vor, als wenn alles erst los gehe. Da hatte er Recht, der Udo Jürgens.

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