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29.11.2017
Gisamani
Lebendiger Adventskalender - das legendäre Garagenkonzert. Es ist doch am 22.12.2017. Ich hab im Internet den...

25.11.2017
Die Zeide ännan sisch
Schon lange nichts mehr geteilt.Das Singen mit alten Menschen im CBS ist nach 15 Jahren im August zu Ende gegangen.Es...


Was andere sagen

"...der Höhepunkt des Abends war jedoch weder geplant noch vorhersehbar... er hat seine Gitarre geholt und spanische Lieder gesungen – es war wie bei einer Fiesta..."

- Mannheimer Morgen, 29.11.2000

Profil - Alfred Baumgartner

Profilbild Alfred BaumgartnerGeboren 1946 und aufgewachsen am bayerischen Bodensee. Also mehrsprachig. Seit Kindheit angezogen von fremder Musik, besonders der von Südamerika.

Ein paar Akkorde bei den Pfadfindern zusammengeklaut, fleißig Gitarre geübt. Musikalische Eltern waren Karl Valentin, Sydney Bechet, Pete Seeger, Bob Dylan, Peter, Paul & Mary, Donovan, Belina, Paco de Lucia, Franz Josef Degenhardt, Paul Brady, Oregon. Die Musik der Renaissance, auch Händels und die Moderne (besonders Strawinsky und Orff) nie aus den Augen verloren.

Lieder, Musik überhaupt, muss sinnlich sein, muss Bilder, Reaktionen auslösen, Freude, Schauer, Sehnsucht, Ruhe, Tanz oder Faulheit. Mögen Virtuosen sich auf eine Richtung beschränken. Er liebt – wie beim Kochen - die Vielfalt, den Wechsel der Gerüche, der Farben, der Töne und Rhythmen. Nie still stehen in der Musik – keine Berührungen vermeiden. Wirklich schätzen kann man Musik erst, wenn man sich persönlich auf sie einläßt, sie sich erarbeitet – am besten mit anderen. Mit Griechen, Zigeunern, Amerikanern, Iren, Oberbayern... mehr und mehr wird an Alfred seine unglaubliche Vielseitigkeit hervorgehoben.

Erster großer Bühnenauftritt im Folk-Club Heidelberg 1975. Von da an intensive Beschäftigung mit deutschen Liedern abseits der bekannten Spur. Heute noch lässt er keinen Bücherflohmarkt, kein Antiqua- riat, keine Bibliothek aus, um Neues oder Varianten des Alten zu finden.

War mal Gemeindebeamter (sehr passend!), dann Zweiter Bildungsweg, Danach 33 Jahre Sonderschullehrer im Sozialen Brennpunkt Mannheim-Nord. Viel gelernt dabei. Viel mit den Kids gesungen und gerockt.

Und so sieht denn auch der Werdegang in 35 Jahren musikalischen Schaffens aus:

1975–1981
Duo Haduprandt mit Roe Rippler, Balladen und sältsame Lieder zu Fagott und Klarinette (1. Preis Harlekinade LU 1980)

1982–1985
Joseph-Reinhardt Swingtett, Musik deutscher Sinti

1985-1986
Combo Canzone m.Marie Soylu und Otto Kapp

1986-1988
Café Olé Quintett mit Latinos in Heidelberg, Cumbia und Mambo Latino

1988-1990
Schauspielausbildung in Heidelberg, Rollen am Nationaltheater Mannheim und Prinzregententheater Ludwigshafen

1990-2010
Moliendo café – mit Werner Reinmöller und Kollegen, Swing, Schlager, Latin (Sax, Kontrabass, Sologitarre, Gesang)

1995-heute
GypsyViolin – mit Cornelius Winterstein, Violine, Sintimusik aus Ungarn, Swing, Klassik, Latin.

2011-heute
Pfalz-Literatett m.Ulrich Wellhoefer u. Peter Troester

2012-heute
Spielleute Gisamani